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Herder Korrespondenz (Hrsg.)
PDF: Theologie und Literatur
Verlag Herder
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Bestell-Nr. 4027728
ISBN 978-3-451-02772-7
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PDF: Theologie und Literatur
In der deutschen Gegenwartsliteratur ist das Thema Religion weiterhin sehr präsent. Neben einem Schwerpunkt auf der Auseinandersetzung mit der christlichen Tradition fallen inzwischen auch jüdische und muslimische Stimmen auf.Was reizt Schriftsteller heute an der Beschäftigung mit biblischen Figuren, Erzählstoffen und Motiven, insbesondere mit Blick auf die Person Jesu von Nazareth? Wie positionieren sich Autoren heute gegenüber dem Christentum? Und wo steht der Dialog zwischen Theologie und Literatur momentan?
Wir haben Ihnen in diesem Herder Korrespondenz e-Dossier die wichtigsten Beiträge der Herder Korrespondenz aus den vergangenen Jahren zum Verhältnis von Theologie und Literatur zusammengestellt.
Inhalt dieser Ausgabe:
Christoph Gellner: Wahrheiten außerhalb des Blickfeldes. Judentum und Islam in der Gegenwartsliteratur
Herder Korrespondenz 63 1/2009 S. 38 ff.
Nichtchristliche Religionen sind in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zunehmend mit eigenen Stimmen präsent. Für das interkulturelle Zusammenleben ist dies ebenso aufschlussreich wie für den Religionsdialog. Gerade die vermittelte" Auseinandersetzung in der Literatur lässt deren Herausforderung existentiell konkreter und lebendiger werden, ist der an der Universität Luzern lehrende Theologe Christoph Gellner überzeugt.
Georg Langenhorst: Niemand wie Er!". Jesus in der Literatur des 21. Jahrhundert
Herder Korrespondenz Spezial, Jesus von Nazareth. Annäherungen im 21.Jahrhundert,Mai 2007, S. 49 ff.
Seit zwei Jahrzehnten gibt es eine unerwartete Renaissance Jesu als literarischer Figur. Dieser Trend hält auch im 21. Jahrhunderts an, verstärkt sich sogar noch. Gegen alle Skepsis der Literaturkritiker und theologischen Beobachter boomt der Markt der Jesus-Literatur, so Georg Langenhorst, der seit 2006 Ordinarius für Didaktik des katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg ist.
Stefan Orth: Milieupontifexe gesucht. Warum sich Theologen für Literatur interessieren
Herder Korrespondenz 58 12/2004 S. 637 ff.
Die Beschäftigung mit der Literatur innerhalb der Theologie ist längst nichts Außergewöhnliches mehr. In den vergangenen Jahrzehnten sind eine Fülle entsprechender Studien verfasst und Sammelbände erarbeitet worden, bis hinein in die Erwachsenenbildung hat sich die Auseinandersetzung mit dem Werk von Schriftstellern als fruchtbar erwiesen. In Würzburg widmete sich ein Kongress der Bestandsaufnahme und Standortbestimmung des Verhältnisses von Theologie und Literatur. Stefan Orth, Redakteur der Herder Korrespondenz, skizziert den Stand des Dialogs.
Georg Langenhorst: Ein ungeheurer Stoff. Was Literaten heute an der Bibel reizt
Herder Korrespondenz 57 11/2003 S. 559 ff.
Die Faszination der Bibel als Inspirationsquelle für Schriftsteller ist auch heute ungebrochen.Welche Figuren regen aus welchen Gründen die Phantasie der Autoren besonders an? Und welche wichtigen Gestalten fallen bei der literarischen Bearbeitung des Buchs der Bücher" unter den Tisch? Diese Fragen beantwortet Georg Langenhorst, der heute maßgeblich am Dialog der Theologie mit der Literatur beteiligt ist.
Magda Motté: Wunsch oder Wirklichkeit? Religiöse Tendenzen in der deutschen Literatur des 21. Jahrhunderts
Herder Korrespondenz 57 3/2003 S. 138ff.
Seit einiger Zeit wird von Literaturkritikern eine Wiederbelebung religiöser Themen in der zeitgenössischen Literatur konstatiert. Ist diese Feststellung gerechtfertigt oder lenkt hier der Wunsch die Lektüre? Es lohnt sich, genauer hinzusehen, meint die Germanistikprofessorin Magda Motté.
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